http://www.geo-reisecommunity.de/bild/354342/Dorp-Westpunt-Antillen-Mutig
ein mutiges neues Jahr!!!
Liebe Leserinnen und Leser,
heute möchte ich Euch eine sehr interessante Übung empfehlen, die Übung “Brief aus der Zukunft“. Diese Übung passt wunderbar zum Jahresanfang 2012.
Mach es Dir gemütlich und nimm Dir ca. 30 – 60 Minuten Zeit. Lege Papier und Stift bereit. Versetze Dich in Gedanken an den letzten Tag des Jahres 2012: Montag, den 31.Dezember. Schreibe das Datum auf Dein Briefpapier und erzähle:
Stecke den Brief in einen Umschlag,verschließe ihn, adressiere ihn an Dich selbst und bewahre ihn entweder gut für den 31.12.2012 auf oder gib den Brief (frankiert) einer zuverlässsigen Person, die ihn dann zum Jahresende 2012 an Dich schickt.
Das ist wirklich SPANNEND!
Und gib gut darauf acht, was Du schreibst und wie Du mit Dir umgehst, denn Du nimmst Deine Zukunft vorweg! Das könnte Dein Leben in 2012 beeinflussen!!!
zum Teil frei, zum Teil wörtlich nach einem Kapitel aus Jacques Salomés Buch: Einfühlsame Kommunikation
Meinen MUT-Tag bereite ich stets am Abend vor. Ich frage mich, was ich alles tun würde, wenn der nächste Tag mein MUT-Tag wäre.
Was sist ein MUT-Tag. Für mich ist esein Tag, an dem ich zum Beispiel mutige Entscheidungen treffen werde und/oder ganz mutig Dinge erledigen werde, die ich ohne diesen Mut einfach unter den Tisch fallen lassen würde.
Die drei Mut-Merkmale:
Ich schreibe all die Dinge, die mir dazu einfallen, auf und
Ich nehme diese Gedanken mit in die Nacht, in den Schlaf, damit sich mein Gehirn schon mal vorab damit befassen kann.
Am nächsten Tag setze ich
das um, was ich mir vorgenommen habe.
Was es mir bringt? – meine Selbstachtung steigt und mein Selbstwertgefühl. Ich habe die Messlatte auf eine bestimmte Höhe gelegt – und ich hab´s geschafft.
Wenn ich etwas nicht schaffe, nehme ich es mir nicht übel. Irgendetwas hat eben nicht gepasst. Der nächste Mut-Tag kommt bestimmt!
Ich wünsche Ihnen und mir viele erfolgreiche MUT-Tage. Ihre Susanne Halbig
Du kannst nicht immer ein Held sein,
aber Du kannst immer Mensch sein
Goethe
… Mut um sich den Burn-Out einzugestehen:
Wer will schon einen Burn-Out haben? Jedoch: eine Voraussetzung für eine Problemlösung ist immer die Anerkennung eines Problems, eines Status Quo: „So ist es jetzt nun mal. Punkt.“
… Mut, um sich den Burn-out und wie man da hineingeraten ist, anzuschauen:
Jedes Problem hat eine Entstehungsgeschichte. Wichtig ist der ehrliche und mutige Blick auf die individuelle Problem-Entstehungs-Geschichte: „Ich erkenne, was ich selbst dazu getan habe. Ich sehe meine Bedürfnisse und meine gelernten Strategien die dahinter stehen“. All dies sind Voraussetzungen für eine gelingende Problembewältigung und für Wege zu neuen Lösungen.
… Mut, um neue Strategien zu lernen:
„Wenn nicht so –wie dann? Wie soll ich leben und arbeiten, damit „es“ nicht wieder passiert? Damit es mir bald wieder gut geht?“
Es gilt, neue Strategien zu entwickeln und zwar solche, die zu mir und meinem Leben passen.
Oft beginnt ein Burn-Out mit Überengagement. Weiterlesen »
Judith Kubitschek, epd in Schwäbische Post, 4.08.2011
Winnenden. Die Texte haben 35 Schüler aus Winnenden geschrieben: “Schreiben statt schweigen” ist ein Mutmach-Buch, zweieinhalb Jahre nach dem Amoklauf.
Wie schrecklich es ist, miterleben zu müssen, wie Freunde erschossen werden, das haben nicht nur vor wenigen Tagen norwegische Jugendliche auf der Insel Utoya erlebt. In Winnenden (Rems-Murr-Kreis) tötete ein Amokläufer in einer Schule auf seiner Flucht 15 Menschen und sich selbst. Knapp zweieinhalb Jahre nach der Tat haben Winnender Schüler das Mutmachbuch “Schreiben statt Schweigen” verfasst – ein Buch, das auch den Norwegern irgendwann helfen könnte. 35 Schülerinnen und Schüler berichten, was ihnen nach dem 11. März 2009 geholfen hat, die Tat zu verarbeiten.
Herausgegeben wurde das Buch von den beiden Religionslehrern Martin Gerke und Heinz Rupp, die die Schüler in der ökumenischen Schulgemeinschaft der Albertville-Realschule seither betreuen.
“Die Jugendlichen beweisen in ihren Texten Stärke und Mut zum Weiterleben, Weiterlesen »
Personalentwicklung systematisch angehen
Auch die Personalplanung erfordert Mut. Führungskräfte sollten ehrliche Rückmeldung zu Leistung und Potenzialeinschätzung geben, auch wenn das in Einzelfällen sehr unangenehme Gespräche sind. Auch die Erwartungshaltung mancher Mitarbeiter hinsichtlich deren Laufbahnentwicklung zu besprechen und zu korrigieren, erfordert mutige und ehrliche Führungskräfte.
Mehr unter http://www.business-wissen.de/?id=7749
Das 4.Film Festival der Aktion Mensch tourt bundesweit durch 100 Städte. Nach “ueber arbeiten”, “ueber morgen” und “ueber Macht” ist das aktuelle Thema “ueber Mut”.
Vor 4 Jahren hat die Aktion Mensch gefragt: “In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?”
Diese Frage gefällt mir sehr gut. Sie zeigt, dass wir Alle für unsere Gesellschaft Verantwortung tragen. Und die Frage macht bei mir spürbar: Wenn Du etwas verändern willst, dann tu etwas. Kämpfe für Deine Ideale und für Deinen Traum von einer noch besseren Gesellschaft, von einer Gesellschaft, die an Qualität wachsen und in Bewegung bleiben soll. Dafür braucht es Kraft und Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, MitstreiterInnen zu suchen, sich im Dialog auszutauschen und Mut.
Wenn ich das Wort Gesellschaft differenziere kann ich mich auch fragen:
Im Filmfestival kämpfen mutige Menschen gegen die Macht der Gleichgültigkeit, Interesselosigkeit und gegen die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit. Die Filme zeigen Menschen, die mutig Ängsten begegnen und die sich zum Beispiel für würdige Lebensbedingungen von obdachlosen Menschen in Frankreich und gegen Missbrauch und Vernachlässigung von Kindern einsetzen.
Mehr Informationen zum Filmfestival ueberMUT finden Sie hier:
http://www.kino-am-kocher.de/index.php?option=com_content&task=view&id=734&Itemid=70
und hier:
http://diegesellschafter.de/filmfestival/media/ueberMut_LeichteSprache.pdf
Als Seminarleitung oder Praxisberaterin trage ich große Verantwortung:
Die TeilnehmerInnen sollen nicht nur etwas lernen, sondern sich auch darüber klar sein, was sie lernen wollen. Darüber hinaus soll ihnen das Lernen Freude machen und es soll gehirngerecht sein – Stichwort Methodenkompetenz. Die Inhalte sollen praxisnah sein denn ich will natürlich, dass der Transfer des Gelernten in die Praxis gelingt. Das zu Lernende muss folglich für die Teilnehmerinnen gut vorstellbar und auch wirklich nützlich und umsetzbar sein. Und ich will selbstverständlich den individuellen, unterschiedlichen Persönlichkeiten und Bedürfnissen der Teilnehmerinnen gerecht werden. Für mich muss die Seminaratmosphäre, die Arbeitsfähigkeit fördern und Vertrauen untereinander ermöglichen. Dieses Gesamtpaket – und wahrscheinlich habe ich jetzt auch noch Einiges vergessen – hat hohe Ansprüche zur Folge, nicht nur von den Auftraggebern und TeilnehmerInnen an mich, sondern vor Allem auch von mir an mich selbst:
- an meine Fachlichkeit/ Fachkompetenz
- an meine Moderationsfähigkeit/ Methodenkompetenz
- an meine Persönlichkeit/ meine personalen Kompetenzen
Insbesondere das Arbeiten mitden individuellen Beiträgen der TeilnehmerInnen die ja gleichzeitig Allen „etwas bringen sollen“, das professionelle Aufbereiten der Themen dahingehend, hat für mich ganz persönlich mit Mut zu tun. Hier läßt sich nichts “direkt” steuern – ich lasse mich auf eine Art Tanz mit meinen Teilnehmern ein.
Mein Mut ist es, zu springen. Das ist eine Notwendigkeit, will man so arbeiten.
Ich springe in das Unbekannte das da auf mich zukommt. Ich springe den Ansprüchen der Auftraggeber und der TeilnehmerInnen entgegen, ihren Vorstellungen und Wünschen, ihren Problemen, dem Grad ihrer Motivation und den einzelnen, mir noch unbekannten Persönlichkeiten.
Ganz unvernünftig bin ich ja nicht – ich verfüge auch über einen Fallschirm. Mein Fallschirm ist meine Vorbereitung:
- den Auftrag gut geklärt zu wissen
- das Thema/ die Inhalte analysiert, durchgearbeitet und von verschiedenen Seiten beleuchtet zu haben
- Klarheit über das Wichtige und die Ziele
- ein gutes Skript
- Themen, Bedürfnisse und Fragen der TeilnehmerInnen zu antizipieren
- mehrere Methoden bereitzuhalten um im richtige Moment, die passende Methode zu wählen
- meine innere Selbst-Klarheit
- die Fähigkeit mich interessiert auf meine TeilnehmerInnen und deren Beiträge einlassen zu können
- die eigene Begeisterung für meine Arbeit spüren
Und ich springe hinein in dieses Meer der Unwägbarkeiten … und freue mich über jede gute Landung.