Gut gefragt, mit Mut zur Antwort

In der vergangenen Woche habe ich mich an dieser Stelle gefragt, wie ein Weg, mein Weg ohne Stolpersteine aussehen kann. Und wie ich meine Stärken nutzen kann, auch jene, die ich noch gar nicht so genau kenne (oder zu denen ich mich noch nicht ausreichend bekenne – das liegt, so scheint es, doch irgendwie nahe beieinander …).

Wie einfach darf mein Weg sein? Wie sehr vertraue ich mir und dem, was mir zusteht? Damit meine ich die vielfältigen Wünsche und Ideen, die ich mit einem für mich erfüllten Leben verbinde – in jeglicher Hinsicht. Wie sehr stehe ich zu dem, was ich WIRKLICH möchte, was ich mir wünsche – und wie mutig bin ich in Bezug auf das, WAS ich mir wünsche? „Hebt man den Blick, sieht man keine Grenzen“ – auf dieses Motto schaue ich, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze. Und doch, es scheint, ich setze sie mir selbst, hin und wieder. Immer wieder?

Meine Stärke ist meine Intuition. Mein „Bauch“ weiß, was ich mir wünsche. Mein Kopf hingegen (aus welchem Grund auch immer er das tut…) wirft Bedenken ein. Diese Bedenken aufzulösen, ist meine Herausforderung. Dabei ist es hilfreich, sich Fragen zu stellen. Oder sie sich stellen zu lassen, wenn der eigene Blick doch immer wieder an Grenzen stößt, man auf der Stelle tritt.

Es reichen wenige Fragen. Wenn sie deutlich und klar sind. Und vor allem gut gestellt, weil der Fragende den springenden (oder wunden) Punkt, den Nagel auf den Kopf trifft. Dann kommt etwas in Bewegung, schon angesichts der Frage. Und ich spüre, dass ich für die Antwort Mut brauche – Mut zur Erkenntnis und Mut zu dem, was in Bewegung gerät. Doch allein der Impuls, der von einer „richtigen“ Frage ausgeht – er macht Lust auf mehr.

Herzlichst,

Ihre Bridget.

Eine Antwort zu “Gut gefragt, mit Mut zur Antwort”

  1. Tanja sagt:

    Dazu kann ich nur sagen “sei mutig” und wie ein großer Sportartikelhersteller kommuniziert “just do it”. Versuche es mit kleinen Dingen. Kleine Eingebungen, die du ohne Wenn und Aber befolgst. Wenn du dann spürst wie gut das für dich ist, wie gut es dir tut … wirst du immer und immer mehr nach deinem Bauch, deiner Intuition handeln. Denn dann hast du irgendwann für dich verstanden, dass du keine Kontrolle, keinen Verstand brauchst, um das Richtige zu tun. In diesem Sinn … machen und fühlen … und die Schönheit der Welt erleben …

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