Jeder, der zum Coach geht erhofft sich „etwas soll besser werden“, die Lösung eines Problems, ein Licht im Dunkel, ein Ziel, einen Weg zum Ziel zu finden, ein Feedback, Impulse um weiter zu kommen und – ERMUTIGUNG.
Wie kann das gehen? Jemanden zu sagen, er oder sie solle Mut haben funktioniert manchmal, aber oft nicht. Was nützt es einer Person, wenn der Mut nur außerhalb dieser Person zu sein scheint? Wenn sie nichts davon in ihrem Inneren spürt?
Denn, letztendlich sollte ja die Ermutigung in den Menschen stattfinden, im Inneren der Menschen ankommen oder im Inneren der Menschen wachsen.
Wie also kann Ermutigung im Coaching funktionieren?
Das ist ganz verschieden, kann ich auf Grund meiner Erfahrungen als Coach und Gecoachte sagen. Gerade weil jeder Mensch so einzigartig ist und seine ureigensten Möglichkeiten mit sich bringt, gibt es immer Unterschiede.
Drei Beispiele: Für manche Menschen ist der springende Punkt das Erkennen, in welche „Spielchen“ sie verstrickt sind, was ihnen Energie raubt und mutiges Vorwärtsgehen unmöglich macht. Dieses Erkennen schafft „Autobahnen“ im Gehirn. Die Werbung „Wir machen den Weg frei“, drückt dies super aus.
Manche bekommen eine andere Sichtweise auf ein Problem: Andere Menschen, bestimmte Ereignisse, die eigene Person werden zum Beispiel anders bewertet. Plötzlich macht es „Klick“. Eine Frage, ein Impuls hat diesen „Klick“ ausgelöst. Spannend ist, dass dieses „Klick“ auch erst nach dem Coaching geschehen kann, auf der Rückfahrt oder im Dämmerschlaf zum Beispiel.
Manche bekommen einen riesigen Energieschub an Mut, weil sie erkannt haben, was sie ganz persönlich ausmacht und was das für ihr Leben, ihre Zukunft bedeutet.
Ich persönlich finde Mut in der Auseinandersetzung mit mir Selbst und darin, dass ich mir etwas „zumute“ und außerdem – ich habe einen Coach
!









Sehr schöner Artikel. Der Mut, die Impulse, Ideen, Knoten, die sich lösen, kommen meistens in dem Moment, wenn wir endlich losgelassen haben und nicht mehr verbissen nach einer Lösung/Antwort/Entscheidung zu suchen. Mut braucht es immer. Es braucht auch Mut, mal nichts zu tun oder denken. Alleine der Versuch … aber es lohnt sich so sehr!
Ja Tanja – ich sehe das auch so und wie oft habe ich schon erlebt, dass in der morgendlichen Ruhe und Entspannung kurz nach dem Aufwachen oder während eines “Mittagsschläfchens”, sich bei mir so mancher Knoten löst. Ist es nicht spannend, wie unser Körper und unser Gehirn für uns sorgen?
Und ich brauche manchmal wirklich Mut, zu mir und meiner Art für mich zu sorgen zu stehen und mir diese Zeit zu nehmen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich entspannt und kreativ “loslassliegdenke”.