Angeregt von Michaels Beitrag „Tu was du wirklich willst“ (http://www.mutblog.de/mutiges/tu-was-du-wirklich-willst-schwedens-miss-knock-out#more-389) stelle ich mir die Frage, wie zünde ich den eigenen Antrieb? Denn, so zeigt nicht nur das Beispiel von Therese, um ein Ziel konsequent und mit Energie zu verfolgen und nicht zuletzt auch zu erreichen, braucht es innere Energie und Ausdauer.
Doch die Kraft, sich auf das angestrebte Ziel zu fokussieren, ist nicht immer gleichermaßen stark – und es ist nicht immer leicht, gerade nicht auf den (langen) Weg, die Schwierigkeiten, Hindernisse und Zweifel zu schauen, sondern ein klares, freudvolles und „zum Greifen nahes“ Bild vor Augen zu haben.
Es braucht das spielerische, lustvolle Element, die Lust am und auf den Erfolg (wie auch immer er persönlich definiert wird), am Erreichen des Gewünschten. Und besser noch ist es, wenn es sich zwischendurch immer auch mal so anfühlt, als habe man sein Ziel schon erreicht.
So versuche ich mich, mein Ziel nicht als „Wenn …, dann …“-Satz zu formulieren, da mir dies in erster Linie den Mangel vor Augen führt. Das, was ich möchte, ist noch nicht da. Wie soll ich mich da spielerisch-leicht auf den Weg machen?
Ich probiere es anders: Das, was ich möchte, ist schon da. Ich tue „einfach“ so – und das erfordert durchaus Übung, Selbstbeobachtung und, ja, auch Disziplin – als sei das ins Auge gefasste Ziel schon erreicht. Die positive Formulierung meines Wunsches rückt ihn in greifbare Nähe und nicht in eine ferne, an Bedingungen geknüpfte Zukunft. Und – das mag erstaunlich klingen, ist aber keine neue Erkenntnis – umso leichter wird es in der Tat.
Das ist der erste Schritt. Der Mut, einen weiteren Schritt nach vorn zu gehen, weitere Begrenzungen und Grenzen zu überwinden wächst dabei mit. Ganz „einfach“.
Herzlichst, Ihre Bridget









Guter Ansatz, denn es geht ja darum, dass wir in Zukunft nicht mehr dieselben sind, wie Heute. Und von dieser Zukunft brauchen wir ein Bild.
Mein Tipp: Eine vertraute Person in die eigenen Entwicklungsziele einweihen und regelmässig zusammen prüfen, ob man noch auf dem richtigen Pfad ist.